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BESONDERE FRAUEN BRAUCHEN BESONDERE TASCHEN!

Christine Kartusch

Atelier

Weingartenstraße 16a

65795 Hattersheim

Öffnungszeiten:

Sommerpause vom 25. Juni bis 3. August 2018

in dieser Zeit ist das Atelier geschlossen.

Bei online-Bestellungen kann es daher leider zu Verzögerungen kommen. Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Sommerzeit und freue mich auf ein Wiedersehen im August.

Dienstag und Mittwoch: 9-12 Uhr und 15 bis 18 Uhr

Immer, wenn ich im Atelier bin und sonst nach Wunsch,

einfach anrufen und Termin vereinbaren, Mobil: 0173-498 27 08

Parkplätze finden Sie bei mir in der Straße, und sollten diese alle belegt sein, gibt es zwei Parkplätze (mit Parkscheibe) am Anfang der Weingartenstraße/Ecke Hauptstraße bzw. Ecke Erbsengasse. Von da aus sind es noch 100 Schritte bis zu meinem neuen Atelier.

Öffnungszeiten sind gut und schön, aber was nutzen sie, wenn der Berufsalltag dann doch länger dauert, oder die Kinder erst am Wochenende bei den Eltern sind, schnell eine nette Kleinigkeit besorgt werden will,  und immer, wenn endlich ein wenig Zeit übrig ist, etwas Schönes für sich selbst zu tun, die Geschäfte schon geschlossen haben.

Daher biete ich neben meinen fixen Öffnungszeiten auch ganz flexibel Termine nach Wunsch an.

Ich nehme mir Zeit für Sie und Ihre Wünsche, Sie können in aller Ruhe und ohne Hektik gustieren, bei einem Kaffee oder Prosecco. Nehmen Sie Ihre Freundin mit und machen Sie sich ein schönes Einkaufserlebnis bei mir.

Rufen Sie mich an! (…und keine Hemmungen, ich wohne ums Eck)

FNP vom 22.03.2018

Christine Kartusch Diese Frau stellt Taschen-Unikate her – demnächst in Hattersheim

Von ESTHER FUCHS Christine Kartusch fertigt in ihrem Atelier in Hattersheim große und kleine Handtaschen an. Ihre Kreationen sind alles Unikate.

Handarbeit: An Christine Kartuschs Nähmaschine entstehen Taschen-Unikate aus Leder.
Foto: Hans Nietner Handarbeit: An Christine Kartuschs Nähmaschine entstehen Taschen-Unikate aus Leder.
Hattersheim. Nichts ist schlimmer, als die gleiche Handtasche an einer anderen Trägerin zu sehen – glauben manche Frauen. Auch Christine Kartusch musste das feststellen. „Es ärgert mich, wenn ich mir eine teure Tasche leiste und dann das gleiche Modell an einer anderen Trägerin entdecke“, sagt sie. Eine Frau möchte doch individuell bewundernswert sein.Genäht hat Christine Kartusch schon seit ihrer Kindheit. Nach dem Abitur absolvierte sie dann ein Studium an der Modeschule, war auch in diesem Bereich beruflich tätig. Später studierte sie Sozialarbeit und arbeitete 14 Jahre in einem Frauenhaus. „Genäht habe ich aber weiterhin.“ Mit dieser Leidenschaft hat sich die gebürtige Österreicherin ihre Ausbildung finanziert. „In Österreich haben wir die Kultur, dass sich Frauen gerne Kleider nähen lassen“, so Christine Kartusch.

Eine Autodidaktin

„Ich fing dann irgendwann an und fertigte mir mal einen Weekender, also eine Wochenendreisetasche“. Das Resultat überzeugte und sie traute sich an weitere Kreationen. Autodidaktisch und unter Zuhilfenahme ihrer erlernten Nähkenntnisse ließ sie ihrer Kreativität freien Lauf. Freundinnen und Frauen auf der Straße sprachen sie an. Im Tatendrang bestärkt, eröffnete sie einen kleinen Laden.

Vor kurzem ist sie in ein Ladenatelier unweit der Ursprungswirkstätte gezogen. In der Weingartenstraße 16a feiert sie am Samstag, 14. April, ihre Neueröffnung.

„Ich habe immer Block und Stift dabei, um Dinge, die mich ansprechen, zu notieren oder aufzuzeichnen.“ Die Notizen liefern neue Denkanstöße während der Fertigung. Neben eigenen Kreationen, arbeitet die Designerin auch auf Kundenwunsch. Die Kunden bestimmen Materialien, Farben und Größe. „Hat die Kundin ein besonderes Kleid oder möchte die Tasche farblich passend zu den Schuhen, stimmen wir alles ab, bis es passt“, erklärt sie.

Die Herkunft der verwendeten Materialien ist ihr wichtig. Das Leder bezieht sie aus Offenbach. Naturprodukte sind ihr wichtig. Vordergründigem Nachhaltigkeitsdenken tritt sie skeptisch entgegen. Sie sagt: „Ich halte nichts von Kunstleder.“ Der Herstellungsprozess dieser Materialien schrecke sie ab. „Naturprodukte mit gewissen Spuren bieten da viel mehr Charme.“ Sie findet, dass Naturprodukte immer künstlich hergestellten Materialien vorzuziehen sind.

Mehrere Arbeitsschritte sind bis zur Vollendung einer Kartusch-Tasche erforderlich. Im ersten Schritt zeichnet Christine Kartusch ihre Idee als Schnittmuster auf Papier. Danach sucht sie passende Materialien, bestimmt Garn, Schnallen, Verschlüsse oder Karabinerhaken. Elegante Futterstoffe runden das Produkt ab. Während des Nähprozesses entstehen individuelle Kunstwerke, handgefertigte Unikate, die die Trägerin jahrelang erfreuen.

Auch Männer kaufen

„Grundsätzlich ist heute alles erlaubt“, sagt Christine Kartusch. Man müsse nicht unbedingt Schuhe und Handtasche in gleicher Farbe tragen, wie noch vor einigen Jahren üblich. Die Fachfrau empfiehlt jedoch, die Tasche in der Größe dem Anlass entsprechend zu wählen. Der Shopper solle am Abend besser durch eine kleine Clutch getauscht werden. Ein schwarzes Outfit könne mit einem bunten Accessoire am Arm aufgepeppt werden. Nicht nur Frauen kaufen bei Christina Kartusch. Auch Männer schätzen die individuellen Arbeiten. Zwischen 200 und 300 Euro muss man für eine „Kartusch“ veranschlagen.

 

 

Christine Kartusch

Über meine Taschen

Für viele Frauen sind Taschen etwas Besonderes und ein Ausdruck ihrer Individualität. Manche Frauen tragen ihre Tasche eine ganze Saison, andere wiederum wechseln ihre Tasche je nach Kleidung, Stimmung oder Wetter.
Eine Handtasche ist kein Accessoire, sondern ein Kleidungsstück, das die Persönlichkeit seiner Trägerin unterstreichen soll.
Aus diesem Grund ist es mir wichtig, Taschen anzufertigen, die etwas Einzigartiges sind, unverwechselbar.

Bei der Auswahl der Stoffe ist es entscheidend, dass es sich um erstklassige Qualität handelt und von der Musterung und/oder der Farbgebung her etwas Außergewöhnliches ist. Ich verwenden wunderschön bestickte Seidenstoffe, Leinen, Jaquards, aber auch Kunstfasergemische, die hochwertig hergestellt wurden. Ebenso sind Leder, Pelz oder Fell ein wichtiger Bestandteil, um etwas Ungewöhnliches herzustellen.
Diese Faktoren entscheiden dann über die Wahl des Taschenschnittes. (Hierbei muss darauf hingewiesen werden, dass hochwertige Stoffe oft teurer als Leder sind.)
Die Fertigung der einzelnen Taschen ist ein kreativer Prozess, währenddessen sich das Aussehen der Tasche immer wieder ändert. Alles weitere entwickelt sich während der Arbeit und wie die Tasche letztendlich fertig aussieht, kann zu Beginn nicht definitiv gesagt werden, es gibt nur eine Ahnung. Jede Tasche ist ein eigener Entwurf und wird handgefertigt. Es ist mir wichtig, dass die Tasche praktisch und solide verarbeitet ist. Daher gebe ich in der Regel eine unbegrenzte Garantie auf die Verarbeitung, weil ich möchten, dass Sie mit den Taschen eine große Freude haben. Für Materialfehler oder normale Abnutzungsspuren kann ich keine Garantie übernehmen, aber wir werden einen Weg finden, um beide Seiten zufrieden zu stellen.

Einen Großteil meiner Stoffe beziehe ich von einer exklusiven Stoffirma. Diese zählt zu den führenden Textilverlagen in Europa und ist für ihre Exklusivität und ihr innovatives Design bekannt.
Aber auch in kleinen Stoffgeschäften, in Italien, Österreich und Deutschland, werde ich fündig. Das Leder kommt vorwiegend aus Offenbach am Main. Die Felle, die ich verarbeite sind Felle von Nutztieren (Tiere, die ich auch esse). Ich beziehe keine Felle aus dafür ausgelegten Züchtungen! Die „edlen“ Felle, die in meinen Taschen verarbeitet sind, sind zumeist verwandelte Jacken oder Mäntel, deren Qualität von einem Kürschner überprüft wurde.
Um schöne und vor allem ungewöhnliche Schnallen, Karabiner, Knöpfe und anderes schmückendes Beiwerk zu finden, halte ich immer und überall meine Augen offen.
So entstehen handgefertigten Unikate, die große und lange Freude bereiten sollen.

Einige Taschen sind auch erhältlich bei:

in Österreich:

PUR Living
Karawankenplatz 3
9220 Velden am Wörther See
Telefon: +43 4274 51366